Durchfechter

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DF020: Helga Rübsamen-Schaeff

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Veröffentlicht am 03. Juli 2019

Helga Rübsamen-Schaeff war schon immer eine begeisterte Virologin. Dann stellte Ihr Arbeitgeber Bayer 2004 seine gesamte Antiinfektiva-Forschung überraschend ein. Sie entschied sich, die vielversprechende Forschung im eigenen Unternehmen weiterzuführen. Wie hat sie das geschafft? Im Durchfechter erzählt sie von ihrer abenteuerlichen Reise voller brenzliger, aber auch vertrauensvoller Momente.

In die Rolle der Unternehmerin wuchs sie erstaunlich schnell hinein. Aus einer der übernommenen Bayer-Substanzen wurde dann tatsächlich ein erfolgreiches Medikament: Letermovir, ein Hemmstoff gegen das Cytomegalievirus. Bricht dieses Virus beispielsweise bei Knochenmarktransplantationen aus, führt es schnell zum Tod. Eine Gefahr, die das Wuppertaler Medikament jetzt erheblich eindämmen kann. Hierfür gab es auch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bereits höchstes Lob: Er verlieh Helga Rübsamen-Schaeff und ihrem Team im November 2018 den mit 250.000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreis.

Und was wird mit dem Preis-Geld passieren? Natürlich neue Medikamente entwickelt! Diesmal könnte es ein Antibiotikum gegen die gefürchteten multiresistenten Krankenhauskeime sein.

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