Durchfechter

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DF023: Jörg Sartor

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Jörg Sartor, Chef der Essener Tafel, ist eine überaus kantige Persönlichkeit. Als wir ihn Ende 2019 in Essen treffen, stoßen wir auf einen kämpferischen Typ voller Geschichten und Erlebnisse. Da steht einer trotz eines sehr langen und harten Arbeitslebens "auf dem Pütt" immer noch voll im Leben, mit sich selbst zwar im Reinen, aber hadernd mit den bürokratischen Auswüchsen und der fragwürdigen Professionalisierung des Ehrenamts.

Mit dem zeitlich befristeten Aufnahmestopp für Ausländer an der Essener Tafel hatte Sartor 2017 eine heftige öffentliche Debatte ausgelöst. Selbst das Kanzleramt schaltete sich ein. Jetzt hat der Bergmann mit Leib und Seele ein Buch geschrieben: „Schicht im Schacht“ ­– eine schonungslose Analyse der Verhältnisse im Ruhrgebiet.

Die Liebe zur klaren Kante hat er von frühester Jugend an in der rauen Bergarbeiter-Kultur des Ruhrpotts gelernt ­– mit allen Höhen und Tiefen, die einer erlebt, der seine Klappe ohne Rücksicht auf Verluste aufreißt. Das kann dann auch mal richtig wehtun. "So sind wir Jungs aus Altenessen eben", sagt Sartor in Anspielung auf den berühmt-berüchtigten Bergarbeiter-Stadtteil im Essener Norden.

Ein Gespräch mit einem Urgewächs – über Maloche, den Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen und was womöglich schief läuft in der Sozialpolitik.


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